Vorstellungsrede auf der Landesdelegiertenversammlung in Düsseldorf am 09.11.2008Ich komme aus dem Sauerland. Sauerländer lieben klare Botschaften. Aus meinem Wahlkreis kommt schließlich Merz. Und Müntefering. Traditionell wählt das Sauerland schwarz. Tiefschwarz sogar. Müntefering nennt dieses Schwarz ein dunkles Rot. Wir wollen das ändern. Wir Sauerländer Liberalen werden in diesem Wahlkampf blau-gelbe Leuchtraketen im Sauerland starten, um diesen dunkelrot-schwarzen Landstrich aus der Gefangenschaft der CDU zu befreien. Friedrich Merz war der letzte Aufrechte in der CDU, der noch wusste,
was Ludwig
Erhard mit Marktwirtschaft
meinte. Ich werde in meinem Wahlkreis eine klare Botschaft an alle Freunde
der Marktwirtschaft senden: Wir Liberale wenden uns an die Mitte der Gesellschaft. Diese Mitte wohnt nicht nur in Großstädten. Die Mehrheit der Menschen auch in Nordrhein-Westfalen wohnt im kreisangehörigen Raum. In Städten und Gemeinden wie Sundern am Sorpesee, wo ich zuhause bin. Ich möchte gerne die Sichtweise dieser Mitte in den Bundestag einbringen. Dabei will ich auch meine beruflichen Erfahrungen einbringen. Ich arbeite in der Rohstoffveredelung. „In der Rohstoffveredelung?“ werden Sie sich fragen. Ja, meine Damen und Herren, der wesentliche Rohstoff in Deutschland ist die Bildung unserer Kinder. Wir investieren in helle Köpfe statt in dunkle Schächte. Ich arbeite täglich daran, diesen Rohstoff ans Licht zu holen. Ich blicke jeden Tag in die Zukunft – nämlich in die Gesichter junger Menschen. Schlichter ausgedrückt: Ich bin Lehrer. Dieter Julius Cronenberg hat mir mit auf den Weg gegeben: Keine Sorge, Ehrenberg, einen Lehrer auf der Liste können wir verkraften. Ich würde mich freuen, wenn Sie das genauso sehen und bin dankbar für Ihre Unterstützung. Sie können diese Rede vor der Landesdelegiertenversammlung in Düsseldorf am 09.11.2008 auch sehen. Das Video finden Sie hier: [WMV-Datei] (ca. 23 MB)
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