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Pressemitteilung des FDP-Bundestagskandidaten Hans-Werner Ehrenberg vom 30.
Juni 2009:
Drohender Hausärztemangel - Ehrenberg: FDP will Ärzte im
Sauerland halten
Die FDP im HSK will für die Menschen im Sauerland die Versorgung
mit Hausärzten dauerhaft sicherstellen. Dazu wollen die Sauerländer
Liberalen das Aktionsprogramm der schwarz-gelben Landesregierung zur
Stärkung der hausärztlichen Medizin und Versorgung in NRW
nutzen. „Wir wollen auch in Zukunft genügend Hausärzte
im Sauerland haben. Viele Patienten müssten sich sonst auf weitere
Fahrtwege und längere Wartezeiten einrichten. Das würde vor
allem für ältere Menschen ein Problem“, erklärt
der Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Hans-Werner Ehrenberg.
Landesweit werden 36 Prozent der hausärztlich tätigen Ärzte
in den nächsten 10 Jahren das Alter von 65 Jahren überschreiten
und somit in den Ruhestand gehen. Vor allem die ländlichen Regionen
sind davon betroffen. Das Sauerland gehört zu den Regionen in Nordrhein-Westfalen,
in denen die Situation bereits in naher Zukunft sehr schwierig werden
würde. Dem steuert die Landesregierung jetzt mit einem 1,5 Millionen
Euro schweren Programm entgegen. „Ärzte, die sich im Sauerland
niederlassen wollen, können in Zukunft vom Land einen Zuschuss
in Höhe von bis zu 50.000 Euro zur Praxisgründung bzw. Übernahme
erhalten“, erläutert Ehrenberg einen zentralen Punkt des
Programms. Zudem soll dem Ärztemangel mit mehr Nachwuchswerbung
und einer verbesserten Ausbildung begegnet werden. „Wenn wir im
Sauerland die Möglichkeiten dieses Programms ausschöpfen,
können wir den drohenden Ärztemangel wirksam bekämpfen“,
so der FDP-Kreisvorsitzende.
Um den Beruf des niedergelassenen Arztes insgesamt wieder attraktiver
zu machen, sei aber vor allem die Bundespolitik, also Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt, gefordert. „Leistung muss bei den Ärzten wieder
belohnt und nicht durch ein unfaires Vergütungssystem, welches
insbesondere Ärzte mit alten oder schwerkranken Patienten im ländlichen
Bereich erheblich benachteiligt, bestraft werden“, fordert Bundestagskandidat
Ehrenberg. Ohne die richtigen politischen Weichenstellungen aus Berlin
würde es weiterhin schwer bleiben, Hausärzte für das
Sauerland zu finden.
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