Portrait
Über mich
Politisches
Aus der Presse
Aktuelle Themen und Termine

In einer Reihe von Porträts stellt die Westfälische Rundschau in der Zeit von der Bundestagswahl die Kandidaten der einzelnen Wahlkreise vor. Hierzu erhielten wir einen Fragebogen. Meine Antworten hier noch einmal zum Nachlesen

Ihr Standpunkt zum Thema Finanzkrise. Sollten Banken und Unternehmen, die der Bund gerettet hat, im staatlichen Eigentum bleiben?
Nein! Staatliche Beteiligungen und Hilfsmaßnahmen dürfen nur befristet sein. Die Rahmenbedingungen am Finanzmarkt sind durch eine verbesserte Aufsicht und mehr Transparenz zu verbessern.

Ihr Standpunkt zum Thema Arbeitslosengeld 1. Soll die Zahlungsdauer verlängert werden?
Nein, das Arbeitslosengeld 1 ist eine Risikoversicherung und damit eine Notfallmaßnahme.

Ihr Standpunkt zum Thema Hartz IV. Sind die Regelsätze ausreichend oder sollen sie angehoben werden?
Ich lehne eine Erhöhung der Regelsätze für Hartz IV ab. Wir müssen aufpassen, dass derjenige, der den ganzen Tag arbeitet, zum Schluss mehr Geld hat, als wenn er nicht arbeitet.

Ihr Standpunkt zum Thema Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wie lange sollten unsere Soldaten noch in Afghanistan bleiben?
Die Dauer des Afghanistaneinsatzes lässt sich derzeit nicht genau festlegen. Sie hängt vor allem davon ab, wie schnell dort der Ausbau ziviler Sicherheitsstrukturen voranschreitet.

Ihr Standpunkt zum Thema Kernkraft. Sollen Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden?
Mittelfristig werden Kohle- und Kernenergie im Energiemix unverzichtbar bleiben. Langfristig will die FDP jedoch eine vollständig regenerative Energieversorgung. Die Kernenergie brauchen wir also als Übergangstechnologie, bis erneuerbare Energien in ausreichendem Umfang grundlastfähigen Strom erzeugen oder die CO2-Abscheidung für Kohlekraftwerke großtechnisch zur Verfügung steht. Die Laufzeiten sicherer Kernkraftwerke müssen daher verlängert werden.

Ihr Standpunkt zum Thema gesetzlicher Mindestlohn. Sind Sie für die Einführung in weiteren oder allen Branchen?
Nein! Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes hätte zur Folge, dass Arbeitsplätze im gering qualifizierten Bereich für den Arbeitgeber nicht mehr wirtschaftlich sind. Dementsprechend werden diese unrentabel gewordenen Stellen abgebaut oder sie verschwinden in der Schwarzarbeit. Damit entpuppt sich der Mindestlohn als Einstellungshemmnis gerade für Jugendliche und Arbeitslose ohne Ausbildung (ein Drittel aller Arbeitslosen).

Ihr Standpunkt zum Thema Studiengebühren. Sollte das Erststudium gebührenfrei sein?
Studiengebühren sind sinnvoll, wenn sie – wie das Beispiel Meschede zeigt – direkt den Studierenden zugutekommen. Gleichwohl darf niemand aus finanziellen Gründen an einem Studium gehindert werden. Deshalb setzen wir uns ergänzend für ein bundesweites Stipendiensystem ein. Die Stipendien sollen in Höhe von 300 Euro im Monat unbürokratisch und allein nach dem Kriterium der fachlichen Leistung vergeben werden.

[zurück...]

 

liberalserver.de - die besten liberalen Websites -Ranking